García Hernández – Medienpolitik in Kuba

32,00 

García Hernández, Rayner: Medienpolitik in Kuba. Zur Transformation kultureller und sozialer Aspekte  

Edition Medienkulturforschung 2020, 416 S. 

ISBN 978-3-86938-099-5, 32.00EUR

Beschreibung

Im ausgehenden zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts steht der kubanische Staat mit seiner umstrittenen, aber auch unklar definierten Medienpolitik vor großen Herausforderungen. Der Prozess zur Informatización de la Sociedad Cubana wird nicht nur mittels einer politischen Programmatik vorangetrieben, sondern auch über das Agieren emergenter sozialer Akteure in der Zivilgesellschaft. Das Buch nimmt einen Zeitraum in der sozialen Entwicklung der kubanischen Gesellschaft in den Fokus, zu dem noch keine Theorien und sehr wenige wissenschaftliche Untersuchungen vorliegen. Im Wesentlichen wird der Übergang von einem massenhaften politischen Diskurs zu einer personalisierten bzw. individualisierten Kommunikation durch den Einsatz von Medientechnik in der Öffentlichkeit beschrieben. Die traditionelle institutionelle Kommunikationsstruktur zerbricht durch die über die Nutzer geschaffene Medienorganisation.

Rayner García Hernández absolvierte 2007 ein Studium in Philosophie an der Fakultät für Philosophie und Geschichte der Universidad de La Habana, wo er als Dozent acht Jahre lang Philosophie und Ästhetik lehrte. Von 2015 bis 2019 promovierte er im Rahmen ­eines DAAD-Stipendiums an der Fakultät Kunst und Gestaltung der Bauhaus-Universität Weimar.

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