Weber – Sensorische Eindrücke

10,00 

Weber, Thomas: Sensorische Eindrücke als Imaginationen des Realen. Zur Übersetzbarkeit des Unmittelbaren in politischen Dokumentarfilmen.

Edition dokART 4/2021, 55 S.

ISBN 978-3-86938-153-4, 10,00 EUR

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Beschreibung

Ursprünglich im Kontext der Arbeiten des Harvard Sensory Ethnography Lab in Filmen von Lucien Castaing-Taylor und Véréna Paravel, wie z. B. Leviathan (FRA/GB/USA 2012), entstanden, wird der Begriff Sensory Documentary hier auch auf andere Filme bezogen, die bei ihrer ästhetischen Konstruktion auf die Wirkung von unmittelbaren Sinneseindrücken setzen, um politische Themen zu bearbeiten. Beispiele sind Michael Glawoggers Film Workingman’s Death (AUT/DEU 2005) oder Hubert Saupers Darwin’s Nightmare (AUT/FRA/BEL 2004). Dabei wird der Frage nachgegangen, wie komplexe politische Themen überhaupt durch einen Fokus auf sinnliche Eindrücke zum Ausdruck gebracht werden können.

Thomas Weber ist seit 2011 Professor für Medienwissenschaft an der Universität Hamburg. Forschungsschwerpunkte: Dokumentarische Filme, medial vermittelte Erinnerungskulturen, Medien und Migration, Medientheorien und digitale Bildung. Verschiedene Forschungsprojekte zum Dokumentarfilm (u. a. „Geschichte des deutschen Dokumentarfilms nach 1945“, „Transforming Authenticity“ oder das Lehrforschungsprojekt: „Onlinekurs Dokumentarischer Film“). Publikationen in Auswahl: Medienkulturen des Dokumentarischen 2017 (hrsg. mit Carsten Heinze); Mediale Transformationen des Holocausts 2013 (hrsg. mit Ursula von Keitz). Weitere Informationen unter https://thomas-weber.avinus.de.

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