Weber – Erinnerungskulturen in medialer Transformation

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Thomas Weber: Erinnerungskulturen in medialer Transformation. Zum fortgesetzten Wandel der Medialität des Holocaust-Diskurses. In: Keitz, Ursula von; Weber, Thomas (Hrsg.): Mediale Transformationen des Holocausts. Berlin 2013, S. 23 – 54

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Beschreibung

Ist die forcierte Perspektivierung bei der Aufarbeitung und Vermittlungs des Holocausts also neuen Formen der Mediatisierung selbst geschuldet? Stehen wir vor einem epochalen Wandel der Gedenkkultur? Welchen Spielregeln folgt sie? Müssen den Fragen nach Erinnerung und kulturellem Gedächtnis nicht elementar Fragen nach der Medialität von kulturellen Übermittlungsprozessen, und d.h. auch nach der medialen Verfasstheit von Gedenken an die Seite treten? Der Beitrag von Thomas Weber befasst sich anhand ausgewählte Beispiele mit wie Medien mit Erinnerungen in avancierten Medienkulturen umgehen, die selbst fortlaufenden Transformationen, also Änderungen des Mediensystems, ausgesetzt sind. Es geht um die Frage, wie sich diese Transformationen auf die mediale Bearbeitung von Erinnerung auswirken und wie sich dadurch die Wertmaßstäbe und insbesondere die Glaubwürdigkeitskriterien der medialen Präsentationsformen verändern.